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Clickworker – mit 8 Anbietern Geld verdienen!

Von Sebastian

Inhaltsverzeichniss des Artikels

  • Was ist ein Clickworker.
  • Wieviel Geld kann man verdienen?
  • Was Du dafür brauchst.
  • Welche Anbieter gibt es?

Clickworker - die Zweite!

Nachdem ich Mitte 2018 über Clickworker geschrieben habe und fünf Anbieter für Microjobs gegenübergestellt habe, hat sich einiges getan.

Einer der getesteten Anbieter hat seinen Dienst eingestellt und an seinen Konkurrenten verkauft. Die Bedienfreundlichkeit der Apps wurde verbessert und die Auszahlungsarten und Modalitäten haben sich verändert.

Aber vor allem: Es sind weitere Anbieter auf den deutschen Markt erschienen, die mit Crowdsourcing Geld verdienen wollen. Diese Entwicklung zeigt also, dass die Branche weiterwächst und großes Potential birgt.

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Aber was macht ein Clickworker überhaupt?

In erster Linie ist es eine selbstständige Arbeit, ohne dass ein Gewerbe angemeldet werden muss. Das heißt nicht, dass keine Steuern entrichtet werden müssen. Ganz im Gegenteil. Mehr darüber liest Du im Teil: „Der Tod und die Steuer“.

Wenn Du angestellt bist, hast Du in der Regel einen Vorgesetzten, der Dir sagt, welche Aufgabe Du wann und wie zu erledigen hast. Als Clickworker hast Du die freie Wahl, welchen Auftrag Du annimmst und wie schnell Du ihn abschließt. Natürlich alles in einem angemessenen Zeitraum.

Auf der anderen Seite: Nimmst Du keine Aufträge an oder arbeitest Du sie nicht korrekt ab, erhältst Du auch kein Geld!

Somit hast Du die Möglichkeit neben Deinem nine to five Job noch einige Euro in Deine Kasse zu spülen.
Und dabei hängt es von Dir ab, wie viel Du verdienen willst!

In dem Artikel „Microjobbing – €463,10 im 22,5h“ habe ich genau beschrieben wie und mit welchen Anbietern ich die Summe erwirtschaftet habe.

Du siehst also, dass neben den anderen 33 Möglichkeiten nebenbei Geld zu verdienen, diese eine interessante Option darstellt.

Aufgaben und Aufträge.

Bei den Aufträgen handelt es sich überwiegend um kleine, zeitlich begrenzte Aufgaben, die Du an einem bestimmten Ort zu erledigen hast.

Diese können sein:

  • Überprüfen von Preisen in Ladenlokalen,
  • Abfotografieren von Werbeplakaten
  • Kontrolle von Ausstellungsflächen
  • uvm.

Alle diese Aufgaben werden außerhalb Deiner vier Wände erledigt werden müssen.

Ob Du viele Möglichkeiten dazu bekommst, hängt davon ab, ob Du in einem Ballungsraum oder auf dem Land unterwegs bis.
Für Letzteres bietet sich eher an, mit einer anderen Art des Clickworken sein Geld zu verdienen.
Diese Möglichkeiten werde ich Dir in einem anderen Artikel beschreiben.

In diesem Beitrag geht es ausschließlich um die Aufträge, die vor Ort durchgeführt werden müssen.

Die Komplexität und der Aufwand dieser Aufgaben variieren genauso, wie auch der dafür gezahlte Betrag.
Aus diesem Grund habe ich mir einen und denselben Auftrag ausgesucht, der an verschiedenen Orten zu erledigen war.

So ein Auftrag war zum Beispiel Regale mit Zahnpasta zu kontrollieren und die vorhandenen Artikel zu zählen.
Da der Auftrag mehrere Aufgaben beinhaltete, ist es nicht nur zeitsparend diese mehrmals hintereinander auszuführen, sondern beugt Fehlern vor.
Denn Du bist angehalten die Fotos und die Angaben nach einem genau beschriebenen Schema einzureichen.
Daher ist das logisch, dass Du bei dem fünften Auftrag in Serie schneller bist als bei dem ersten, wo Du noch genau alles sorgfältig durchlesen musst.

Der Verdienst – üppiger Nebenverdienst oder Ausbeute?

Zwei Euro pro Auftrag erscheinen nicht viel, sind auf die Menge der erledigten Aufträge, ein interessanter Nebenverdienst.

Natürlich hängt es von Dir und Deiner Situation ab, wie viel Du verdienen kannst.
Lebst Du auf dem Land, wo die Spots mit den Aufgaben weit auseinander liegen, ist der Zeitaufwand erheblich größer, als wenn Du in der Weltmetropole Ruhrpott agieren könntest.

Generell sei gesagt, dass 2€ für 5 Minuten Arbeit durchaus einen akzeptablen Verdienst darstellen. Wobei die Aufträge auch mit 35€ vergütet werden können. Somit hängt das alles von Deiner Umgebung ab!

Die Anbieter im Einzelnen:

Alle acht Anbieter stellen Dir eine kostenlose App für Dein Smartphone zur Verfügung, mit der Du die Aufträge annehmen und bearbeiten kannst.

Die Registrierung ist denkbar einfach und intuitiv.

Nach der erfolgreichen Anmeldung wirst Du aufgefordert einige Testaufgaben zu erledigen.
Dabei geht jeder Anbieter unterschiedlich vor.

Während der Eine dich auffordert etwas Orangenes zu fotografieren, will der andere einige Angaben von Dir erhalten.

Alle Aufgaben sind einfach, sollten jedoch konzentriert durchgeführt werden, da sich so der Auftraggeber von Dir ein Bild machen will!

[speaker-voice name="en-GB-Standard-A"]appjobber[/speaker-voice]

Die Aufgaben beim appjobber sind vielfältig. Von Überprüfung der Plakate, über Regalaufräumen bis hin zur Schadensmeldung an Fahrzeugen.

Den Anbieter selbst habe ich als sehr kulant erlebt.

Aufträge wurden nur selten zurückgewiesen, mit der Möglichkeit sie nochmal korrigiert einzureichen.

Der Verdienst bewegt sich zwischen 1€ und 20€, was sehr ausgewogen ist.

Die Aufträge kann man sowohl mit der Handy-App wie auch am Rechner einreichen.

Die App habe ich in dem Artikel Microjobbing – €463,10 in 22,5 Stunden ausführlich beschrieben.

appJobber10er

[speaker-voice name="en-GB-Standard-A"]BeMyEye[/speaker-voice]

Die Auflistung der Aufträge ist übersichtlich und auf Deinen derzeitigen Standort begrenzt.
So kannst Du sofort sehen, welche Aufträge in Deiner Nähe abgearbeitet werden können.

Die Aufträge sind fair, auch wenn umständlich beschrieben.

Der Verdienst bewegt sich in der Regel zwischen 0,50€ und 35€.

Die App habe ich in dem Artikel Microjobbing – €463,10 in 22,5 Stunden ausführlich beschrieben.

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BeMyEye-Start

[speaker-voice name="en-GB-Standard-A"]Roamler[/speaker-voice]

Die App ist durchdacht und gut strukturiert.

Die Aufträge werden im Durchschnitt mit 2€ vergütet, auch wenn inige wenige Aufträge auch für 15€ ausgeschrieben werden.
Erledigt man diese in Serie, sind schnell ein paar hundert Euro verdient.

Dabei muss man sehr sorgfältig die Aufgaben abarbeiten.
Die Mitarbeiter von Roamler sind teilweise sehr penibel und lehnen die eingereichten Aufträge ab, ohne die Möglichkeit sie korrigieren zu können.

Die App habe ich in dem Artikel Microjobbing – €463,10 in 22,5 Stunden ausführlich beschrieben.

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Roamler-Start

[speaker-voice name="en-GB-Standard-A"]Clic and walk[/speaker-voice]

Der Anbieter aus Frankreich bietet Aufträge ab einen Cent an, wobei er auch Testkäufer für 150€ pro Tag sucht.

Im Vergleich zu den anderen Anbietern sind relativ wenige Aufträge in Deutschland freigeschaltet.

Als Ergänzung zu den anderen Anbietern auf jeden Fall interessant. Denn ohne die anderen Anbieter wirst Du als Clickworker nicht glücklich werden.

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[speaker-voice name="en-GB-Standard-A"]Streetbees[/speaker-voice]

In der App kannst Du sowohl mit Umfragen wie auch mit Mikrojobs zu Geld kommen.

Der Verdienst variiert zwischen 5€ und 15€.

Die Auszahlung erfolgt auf Dein PayPal- oder Bank-Konto.

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[speaker-voice name="en-GB-Standard-A"]Streetbees[/speaker-voice]

Die Aufträge werden mit zwischen 20 Cent und 20€ Vergütet.

Diese hast Du innerhalb von ca. 5 bis 10 Minuten erledigt.

Die Auszahlung erfolgt auf Dein PayPal- oder Bank-Konto.

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[speaker-voice name="en-GB-Standard-A"]Streetbees[/speaker-voice]

Der Anbieter aus den USA zahlt teilweise für ein paar Fotos 20 bis 30€.

Leider sind zurzeit nur wenige Aufträge aufgelistet. Für Dich als Clickworker, ist der Anbieter lediglich als Ergänzung zu den restlichen Anbietern anzusehen.

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Tod und die Steuer

Zwei Dinge sind Dir sicher; der Tod und die Steuer heißes.

Es sei denn, Du bleibst mit dem Zusatzverdienst unter 400€ im Jahr!

Du musst es trotzdem bei Deiner Steuererklärung angeben, wirst dafür aber keine Abgaben entrichten müssen. Jedenfalls ist das zurzeit noch der Fall und im §22 des Einkommensteuergesetzes festgehalten.

Da sich die Regelungen schnell ändern können und Du sehr schnell über die 400€ kommen wirst, ist ein Gespräch mit deinem Steuerberater der beste Weg, alles richtig zu machen!

Und wie ich Dir schon ein dem Artikel Microjobbing – €463,10 in 22,5 Stunden beschrieben habe, kommst Du als Clickworker ganz schnell über die 400€ hinaus!
Daher ist es eine Überlegung wert, ein Gewerbe anzumelden und die MwSt. zusätzlich auf den Verdienst zu kassieren.
Natürlich musst Du es wieder abführen, hast aber weitere Vorteiel als Gewerbetreibender, die ich in einem anderen Artikel beschreiben werde.

Fazit.

Alle Anbieter haben ihre Stärken und Schwächen. Während der Eine eine durchgestylte App präsentiert, dessen Bedienung viel Spaß bereitet, kann der Andere mit zahlreichen Aufträgen punkten.

Es macht der Mix aus allen acht Anbietern, der Dich zum vernünftigen Verdienst als Clickworker führt. Und dabei musst Du nicht mal bis Ende des Monats warten, denn die Auszahlung geschieht auf Deine Aufforderung!

Somit bist Du flexibel, nicht nur was die Abarbeitung angeht, sondern auch in dem Zeitaufwand. Und genau das ist es: Du tauschst Deine Zeit gegen Geld! Es gibt bessere Methoden zu Geld zu kommen, doch kaum welche, bei den es so schnell geht.

Also nimm Dein Handy in die Hand und los gehts!

Und da ich ein Fan von Multitasking bin, kannst Du gleichzeitig mit jedem Schritt noch mehr Geld verdienen, wie ich bereits beschrieben habe!

Tipp zum Schluss!

Bei der Abarbeitung verbrennst Du nicht nur Kalorien, Dein Handy braucht auch übermäßig viel Strom.

Kein Wunder, die ganzen Fotos, die Du machen musst!

Nimm also nicht nur ein paar Müsliriegel und Wasser mit dir, sondern auch noch eine Powerbank für dein Handy mit.

Es gibt nichts Frustrierendes, als wenn Dir mittendrin die Power ausgeht! Vorallem als Clickworker!

Quellennachweiß


1. appJobber

2. BeMyEye

3. Roamler

4. Streetbees

5. Streetspotr

6. Mobeye

7. Clic and Walk

8. Easyshift

9. Einkommensteuergesetz (EStG) § 22 Arten der sonstigen Einkünfte

Bilder: Pexels.com
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