Home Allgemein Fachkräftemangel – Angriff auf die Rente mit 63

Fachkräftemangel – Angriff auf die Rente mit 63

Von Sebastian

Vorsicht. Dieser Beitrag strotzt vor Sarkasmus und Ironie!

Lesen nur auf eigene Gefahr!

Inhalt des Artikels

  • Politik, der Ver und Retter
  • Fachkräftemangel
  • Lebensabend früher genießen

 

Fachkräftemangel

Die Wahl ist überstanden und es geht an die Verhandlungstische.
Koalitionen bilden, steht mit großen Lettern auf der Tagesordnung.
Harte Bandagen sind angesagt. Um jeden Punkt wird hart gerungen. Ihrer Wähler Wohl, steht da im Mittelpunkt.

Keine leichte Aufgebe, bedenkt man die riesen Löcher in der Haushaltskasse. Überall fehlt es an Geld. Überall muss gespart werden. Überall fehlt irgendwas!

Wie zum Beispiel der Wirtschaft, dem Antriebsmotor unseres Landes, der die Fachkräfte fehlen. Nicht dass das ihr Fehler oder die der Regierung wäre. Ausbildung ist halt teuer.

Oder den Schulen und Ausbildungsstätten, die den Zustand ändern könnten, mangelt es schon seit längeren an Lehrern [1]. Sparsamkeit ist halt das höchste Gebot!

Also hat sich der Herr Spahn, ein CDU Politiker, entschlossen uns die freudige Nachricht zu überbringen, dass er eine ausgezeichnete Lösung für das Problem gefunden hat!

 

Die Abschaffung der Rente mit 63.

„Nach Schätzungen des Bundesarbeitsministeriums und der Deutschen Rentenversicherung kostet die Rente mit 63 die Beitragszahler jedes Jahr drei Milliarden Euro extra.“. So Focus Money [2].

Dabei frage ich mich, ob man von Kosten sprechen kann, wenn die Rentner diese schon im Vorfeld beglichen haben? Eine weitere Frage, die sich mir geradezu aufdrängt, ist, hätte man das nicht vorher ausrechnen können, um dem entgegenzuwirken?

Aber dafür ist es jetzt zu spät. Das Ifo-Institut stellte nämlich in ihrer Umfrage fest, dass vor allem Facharbeiter früher in Rente gehen. Führungskräfte und Hilfsarbeiter hingegen bleiben länger ihrem Arbeitsplatz treu.

Leider war der Fokus in der Befragung nicht auf die Beweggründe der Befragten gerichtet.
Schade, denn dann könnte man das Problem richtig anpacken. Stattdessen nimmt man das Nächstmögliche an.

Daher ist die Lösung des CDU Politikers, denen, die all ihre Möglichkeiten ausschöpfen möchten, diese einfach wegzunehmen.

Wo kämen wir denn hin, wenn alle ihre Rechte in Anspruch nehmen würden?

 

Eine These von mir

Die Führungskräfte muss man nicht an ihren Arbeitsplatz fesseln.
Schließlich tun sie das aus Überzeugung und arbeiten überdurchschnittlich Lage.

Sie haben sich an die hohen Positionen gekämpft und wollen diese auch lange behalten.

Oft hieß das Erklimmen dieser, Einbußen im Privatleben in kauf zu nehmen.

Somit stellte der Arbeitsplatz lange Zeit den Mittelpunkt ihres Lebens dar.
Klar, dass man im Alter nicht anfängt, sein Leben neu zu strukturieren. Schon gar nicht mit 63.

 

Hilfskräfte haben hingegen, dank der Niedriglöhne, oft keine Möglichkeit früher in den verdienten Ruhestand zu gehen.

Da die Rente fürs Alter nicht reicht, müssen sie noch als Rentner dazu verdienen. Es ist kein Geheimnis mehr, dass die Altersarmut 40% der angehenden Rentner.[3] treffen wird.

 

Nein.
Die „gut“ bezahlten Fachkräfte sind die, die es geschafft haben richtig vorzusorgen und sich somit erlauben können früher den Lebensabend zu genießen.

 

Das schmeckt nicht

Weder den Führungskräften in der Wirtschaft noch den Politikern.

Die Lösung: Wir schaffen die Rente mit 63 ab und fesseln somit die Fachkräfte.
Für alle die trotzdem gehen, gibt es halt Abzüge.

 

Bravo! So erschlagen wir drei fette Fliegen auf einen Schlag!

1. Wir brauchen jetzt keine Fachkräfte ausbilden. Lehrer, die dies könnten, brauchen wir jetzt auch nicht auszubilden. Klar, kostet alles Geld. Sollen sich die nach uns damit befassen.

2. Wir sorgen damit für Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit. Alle gleichlang an das Ruder ketten und mit voller Kraft dem Abgrund entgegen. Puuuuuuuull!!

3. Wir Sparren drei Milliarden Euro, die wir woanders dringend benötigen. Zum Beispiel für die Diäterhöhung der Politiker [4]. Oder Rettung von maroden Banken.

 

Weiß doch jeder, das Zuckerbrot teuer ist und die Peitsche, einmal angeschafft, mehrmals benutzt werden kann. Nicht vergessen: Wir müssen wirtschaftlich bleiben!

Es ist also nahelegend, dass man die, die ohnehin mehr leisten, noch mehr aufbürdet.
Das Pferd, das noch mehr tragen kann, wird weiter eingespannt.
Klar, alles andere wäre doch unwirtschaftlich!

Die die es nicht können oder wollen, fesselt man auf eine andere Art und Weise.
Zum Beispiel mit Niedriglöhnen oder Schulden.
Also für jeden, seine individuelle Fessel.

 

Was ist Deine Fessel?

Gehörst Du zu den Geringverdienern, die später mit der Rentenlücke kämpfen müssen?
Oder bist du eine Fachkraft, die der Willkür der Politik ausgesetzt ist?
Eine geringverdienende Fachkraft wäre auch noch im Angebot. Also doppelt in den Po gekniffen.

Willst Du weiter darauf hoffen, dass mit Abgabe Deiner Stimme an der Wahlurne, Du am Lauf der Dinge etwas ändern kannst?
Sollte das der Fall sein, hast Du den Sinn des Wortes „abgeben“ nicht verstanden.

Deswegen hier die Erläuterung:

Was Du nicht mehr hast, kannst Du nicht mehr benutzen. Also Klappe halten!

Wie Du hier siehst, schaffe ich das nicht und praktiziere Sarkasmus in Reinform als Selbsthilfe.
Einmal von der Seele geschrieben, geht es mir wieder besser und ich kann wieder tief durchatmen.

Damit es besser wird

Schimpfen, spotten oder sich besaufen (misst, beinah eine schöne Alliteration hinbekommen) hilft auf Dauer nicht besonders. Bis auf dem Wirt natürlich.
Also machen wir unsere eigene Wirtschaft auf und laden alle ein bei uns ihr Frust zu ersaufen!

Was alles für die Gründung eines Unternehmens notwendig ist und wie ich es aus der Arbeitslosigkeit her schaffe, liest du in meiner Reihe: Gründen aus der Arbeitslosigkeit.

Bin selber schon ganz drauf gespannt.
Kann nur ein volles Desaster werden!

 

Fazit

  1. Aufhören zu jammern.
  2. Fachkraft werden.
  3. Vermögen aufbauen.
  4. Unabhängig werden.

 

Quellennachweiß

1. Lehrer Mangel in Deutschland

2. 3 Fakten zeigen, was für ein Wahnsinn die Rente mit 63 ist

3. Altersarmut wird auch Normalverdiener treffen.

4. Auch ohne Regierung: Bundestagsparteien einigen sich auf Diätenerhöhung

Ähnliche Beiträge

Einen Kommentar hinterlassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.