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Microjobbing – €463,10 in 22,5 Stunden

Von Sebastian

  • Beim Einkaufen Geld verdienen.
  • Die Chancen und Tücken beim Clickworken.
  • Anbieter im Vergleich.
  • Tricks und Tipps, um das Letzte rauszuholen.

Dieser Artikel ist ein Teil der „33 Möglichkeiten nebenbei Geld zu verdienen“.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wie ich getestet habe
  2. appJobber
  3. BeMyEye
  4. Roamler
  5. ShopScout
  6. Streetspotr
  7. Das Ergebnis
  8. Tabellarische Auswertung
  9. Tipps & Tricks

Update: 21.02.2020
Da mittlerweile weitere Microjobbing Anbieter auf den deutschen Markt erschiehnen sind, habe ich ein weiteren Artikel Clickworker – mit 8 Anbietern Geld verdienen darübergeschrieben!

Update: 31.01.2019
Einige Angaben zur appJobber wurden korrigiert und ins rechte Licht gerückt. Im Großen und Ganzen bleibt mein Fazit jedoch gleich.

Update: 9.11.2018
Die Dienste von ShopScout wurden mit Streetspotr übernommen.
Roamler erhebt PayPal Gebühren

Clickworken beim Shoppen

Wie wär’s wenn man beim Einkaufen noch ein bisschen Geld verdienen könnte?
Oder darf es noch ein bisschen mehr sein, sodass man gleich den Monatseinkauf damit deckt?

Als Microjobber oder Clickworker ist das sehr wohl möglich.
Alles was man benötigt ist ein relativ modernes Smartphone und mobiles Internet.
Und wer hat heute noch kein Handy?
Zugegeben, es gibt noch einige, die sich erfolgreich gegen diesen neumodischen Schnickschnack wehren. Doch dass die Technik auch ein Segen sein kann und wie leicht es damit geht seinen monatlichen Einkaufskorb zu füllen, beschreibe ich Dir in dem folgenden Artikel.

Alles ändert sich

Wo es früher noch Rohstoffe waren, sind es heute Informationen.
Wo früher alles an einem Ort zu erledigen war, ist heute Mobilität gefragt.

Alles wird schneller.

Was früher noch tagelang aktuell war, ist es heute schon nach wenigen Stunden nicht mehr.
Wo früher ein Paket tagelang unterwegs sein konnte, wird er heute schon am nächsten Tag erwartet.

Dieses Tempo kann für manche erdrückend sein. Für andere kann es eine Chance bedeuten!
Denn wo ständig Neues nachgereicht werden muss, dort ist viel zu tun!

Und was genau?

Bis vor Kurzem waren die Handys hauptsächlich für die Kommunikation zuständig.

Zumindest so lange bis sie Smart wurden.
Ab diesen Moment sorgten sie zusätzlich für Unterhaltung.

Jetzt können sie sogar zum Geldverdienen benutzt werden. Und das denkbar einfach.

Ob mal schnell ein Foto für den Stock geschossen oder eine Umfrage gemacht.
Ob ein Werbevideo angeschaut oder ein Produkt kontrolliert.

Mit kleinen Aufgaben kann man sich zum größeren Geld zusammen Klicken. Und das ganz neben bei!

Denn dazu muss man kein Zertifikat erlangen oder gar Gewerbe anmelden.

Einfach mit einer E-Mail-Adresse angemeldet und das Geld auf ein PayPal-Konto ausgezahlt.
Ohne Vorstellungsgespräche oder Lebenslaufgefummel.

Es zählt, was Du jetzt bereit bist zu tun und nicht, was Du in der Vergangenheit getan hast.

Für eine kleine Tätigkeit bekommst Du dann kleines Geld ausgezahlt.

Attraktiver Nebenverdienst oder Ausbeute?

Doch die Kleckerbeträge erscheinen auf den ersten Blick nicht wirklich interessant.
Wer würde schon für 2€ die Schüppe in die Hand nehmen?

Doch schaut man weiter und rechnet es hoch, kommt man locker auf mehrere hundert Euro pro Monat. Und das bei einem relativ überschaubaren Zeitaufwand.

Natürlich hängt das immer davon ab, in welcher Gegend Du lebst und wie viele andere Clickworker Dir Konkurrenz machen.

Generell sei jedoch gesagt, dass es immer von Dir abhängt, ob Du bereit bist, für zwei Euro 10km zu fahren und 20 Minuten für eine Aufgabe aufzubringen.

Ich bin es nicht und trotzdem habe ich €463,10 zusammen geklickt. Und das immer dann, wenn es mir passte.

Freiheit mit Tücken

Es klingt sehr verführerisch, immer dann zu arbeiten, wenn man es gerade will.

In knapp vier Stunden hundert Euro zu verdienen, ist doch ein super Stundenlohn.

Doch wer noch nie selbstständig gewesen ist, wird diese vermeintliche Freiheit schnell als Bürde erleben.
Denn nimmst Du keine Aufträge an, bekommst Du nichts auf Dein Konto ausgezahlt!
Und auch wenn Du sie ausgeführt hast, heißt es noch lange nicht, dass Du auch dafür entlohnt wirst!

Ist der Auftraggeber mit Deiner Arbeit unzufrieden, bleibt Dein Konto leer.
Also diametral zu einem Angestelltenverhältnis.
Damit muss man erst klarkommen können.

Und so wie es verschiedene Typen von Vorgesetzten gibt, so unterschiedlich sind die Anbieter.

Wo ShopScout absolut berechenbar ist, hast Du bei ByMyEye schlechte Karten.
Wo Streetspotr Dir noch eine zweite Chance gibt, ist Roamler gnadenlos.

Doch auf die einzelnen Auswertungen, den Vor- und Nachteilen komme ich weiter unten zu sprechen.

Eine Hand voll

Neben den bereits erwähnten vier Microjob-Anbietern, gibt es eine Vielzahl an Marketinginstitutionen, Marktforschungsunternehmen und Werbebuden.

Um das Ganze nicht ausarten zu lassen, habe ich mich auf fünf beschränkt.
Fünf, die sehr viele Gemeinsamkeiten haben, sodass die Umstellung bzw. das Umswitchen leicht von der Hand geht.

Die fünf sind: appJobber, BeMyEye, Roamler, ShopScout und Streetspotr.

Diese Anbieter bezahlen Dich für das Überprüfen von Preisen in Ladenlokalen, Abfotografieren von Werbeplakaten oder Kontrolle von Ausstellungsflächen.

Es gibt auch Anbieter, die Dich für das Anschauen von Werbevideos oder das Ausprobieren von Apps bezahlen. Diese unterscheiden sich jedoch zu sehr von den genannten und sind somit nicht Teil dieses Tests.

Update: 21.02.2020
Da mittlerweile weitere Microjobbing Anbieter auf den deutschen Markt erschiehnen sind, habe ich ein weiteren Artikel Clickworker – mit 8 Anbietern Geld verdienen darübergeschrieben!

Dort wirst Du über vier weitere Anbieter lesen können.

Wie ich getestet habe

Bei dem Vergleich der fünf Anbieter habe ich mir immer dieselben Fragen gestellt:

[speaker-say‑as interpret-as=”ordinal”]1.[/speaker-say‑as] [speaker-voice name=”de-DE-Standard-A”]Bedienerfreundlichkeit[/speaker-voice]

Wie bedienerfreundlich ist die App gestaltet?
Ist die Abarbeitung logisch gestaltet oder gib es Stolpersteine, die einen die Arbeit erschweren?
Finden sich die Schaltflächen an den erwarteten Stellen, oder muss man nach ihnen suchen?
Kurzum: Hilft einem der Anbieter bei der Arbeit, oder denkt er sich neue Standards aus?

Dabei richtete ich meinen Augenmerk auf die User Interface ([speaker-say‑as interpret-as=”verbatim”]UI[/speaker-say‑as]), was das Erscheinungsbild der App bedeutet und auf die User Expirience ([speaker-say‑as interpret-as=”verbatim”]UX[/speaker-say‑as]), womit die eigentliche Bedienerfreundlichkeit gemeint ist. Beide Begriffe, die von App-Designern und Entwicklern verwendet werden.

Diese Erkenntnisse habe ich unter den Punkt Bedienerfreundlichkeit zusammengefasst.
Selbstverständlich ist vor allem das Erscheinungsbild von eigenen Vorlieben geprägt. Dabei habe ich versucht, so objektiv wie nur möglich zu urteilen.
Um dies zu gewehrleisten, nahm ich die z.Z. gängigen Designstandards als Richtlinie.

[speaker-say‑as interpret-as=”ordinal”]2.[/speaker-say‑as] [speaker-voice name=”de-DE-Standard-A”]Gamification[/speaker-voice]

Wie viel Spaß macht die App?
Gibt es Anreize die Jobs abzuarbeiten?
Und bietet der Betreiber des Dienstes mehr Anreize, als nur Geldverdienen an?

Dann auch wenn man die App installiert, um Geld zu verdienen, darf die Arbeit auch Spaß machen.
Die Auswertung habe ich unter dem Punkt Gamification zusammengefasst.

[speaker-say‑as interpret-as=”ordinal”]3.[/speaker-say‑as] [speaker-voice name=”de-DE-Standard-A”]Verdienst[/speaker-voice]

Wie viel kann man mit dem Anbieter Verdienen?
Wie viel muss man für das Geld Leisten?
Und wie groß ist die Konkurrenz?

Denn wie lukrativ der Anbieter tatsächlich ist, ergibt sich aus der Zeit, die Du für die Abarbeitung benötigst, der Anzahl der Spots in Deiner Umgebung und wie schnell sie von anderen Clickworkern erledigt werden.

Diese Auswertung ist unter dem Begriff Verdienst zusammengefasst.

[speaker-say‑as interpret-as=”ordinal”]4.[/speaker-say‑as] [speaker-voice name=”de-DE-Standard-A”]Fairness und Kulanz[/speaker-voice]

Wie Fair werden die abgegebenen Protokolle bewertet?
Wie kulant werden Fehler bewertet?
Und gibt es Möglichkeiten Fehler zu korrigieren?

Denn Fehler passieren immer wieder. Ob das Foto verwackelt abgegeben oder die Produkte verwechselt. Oft kann es schon eine Kleinigkeit sein, die Dich Geld kostet.

Diese Frage habe ich unter Fairness und Kulanz thematisiert.

[speaker-say‑as interpret-as=”ordinal”]5.[/speaker-say‑as] [speaker-voice name=”de-DE-Standard-A”]Bearbeitungszeit[/speaker-voice]

Und schließlich wie schnell werden die eingereichten Jobs geprüft?
Und wie schnell wird das erwirtschaftete Geld ausgezahlt?
Diesen letzten Punkt habe ich unter Bearbeitungszeit zusammengefasst.

Abschluss

Da es keinen eindeutigen Sieger gibt, hat die Reihenfolge keine Bewandtnis.
Vielmehr liste ich die Vor- und Nachteile des jeweiligen Anbieters und gebe Dir die Möglichkeit, Deine Präferenzen zu setzen und Dir selber ein Bild zu machen.

Der Test lief zwei Monate, genauer gesagt 22 Stunden und 29 Minuten, und wurde in der [speaker-emphasis level=”strong”]der Weltmetropole Ruhrpott[/speaker-emphasis] durchgeführt.

Die Zeit wurde zwischen dem Betretten und dem Verlassen des Spots gemessen.

Durch die Konzentration der Spots konnte ich in der Zeit 117 Jobs absolvieren, von denen 105 angenommen wurden.

Damit Du Dir leicht ein Bild machen kannst, bin ich nicht nur auf jeden einzelnen Anbieter näher eingegangen, sondern habe Sie, in einer Tabelle gegenübergestellt.

Fangen wir also alphabetisch an:

[speaker-voice name="de-DE-Standard-A"]appJobber[/speaker-voice]

Die Anmeldung bei „wer denkt was GmbH“ ist sehr einfach. Gleich über die App findet die Registrierung statt. Alles was man dazu braucht, ist eine E-Mail-Adresse und man kann sofort loslegen.

Die Jobs reichen von Baustellen-Checks, über Preis-Checks bis hin zu kleinen Aufräum-Jobs. Wobei man bei dem ersten mit einem Euro rechnen kann, wird es bei den Aufräumarbeiten bis zu 12 Euro gezahlt. Im Großen und Ganzen sind es alles einfache Tätigkeiten, die wenige Minuten in Anspruch nehmen.

Für die Auszahlung muss man ein PayPal- oder IBAN Konto haben und einige Angaben über sich machen. Dazu wird man aufgefordert anzugeben ob man als Privatperson, Selbständiger nach §19 oder ein Unternehmer sei. Dies hat zufolge, dass man auf unterschiedliche Art und Weise entlohnt wird. Wo die Privatperson den angegeben Betrag ausgezahlt bekommt, erhält der Gewerbetreibende die MwSt. mit überwiesen. Ausgenommen man fällt unter die Kleinstgewerbe Regelung, wo keine Differenzialsteuer erhoben wird.

So oder so, ohne personenbezogene Daten erfolgt keine Auszahlung.

Bedienfreundlichkeit

Ich hatte das Vergnügen zwei Generationen dieser App kennenlernen zu dürfen. Und obwohl ich als Erstes über sie schreibe, ist sie als Letztes von mir getestet worden.
Schuld daran waren das damalige Design und die damit verbundene Benutzerfreundlichkeit.

Mittlerweile wurde sie komplett überarbeitet und benutzerfreundlicher gestaltet.
Von den derzeitigen Usability-Trends ist sie jedoch immer noch meilenweit entfernt.

Störend ist zum Beispiel, das nach dem Start sofort eine Map mit den angebotenen Jobs geladen wird.
Lästig ist dabei, dass der Radius zu klein gewählt wurde und man so gut wie nie einen Job angezeigt bekommt ohne vorher Scrollen zu müssen.
Angenehmer ist es so wie es die meisten anderen Anbieter machen: Sie geben eine Liste mit den Jobs aus, die sich in der unmittelbaren und vorher festgelegten Entfernung befinden.

Nachtrag 31.01.2019: Ja liebes appJobber Team, man kann sich die Jobs als Liste anzeigen lassen. Trotzdem; werden in dem klitzekleinen Ausschnitt kein Job angeboten, bleibt auch die Liste leer.
Erst nach scrollen und zoomen poppen die Spots auf. Leider jedoch nicht alle, denn manche werden wieder, aus unerfindlichen Gründen, ausgeblendet.
Hier ist immer noch ein großer Nachholbedarf.

Dass es besser geht, zeigt die Konkurrenz.

Doch das ist nicht alles, was stört.


Dass der Anbieter auf den Dienst von Esri zurückgreift, wo die Map wie von Papierkarten abfotografiert aussehen, ist eher zu vernachlässigen.

Schlimmer finde ich, dass man nicht intuitiv mit der App arbeiten kann. Es werden zu viele Klicks benötigt, um einen interessanten Job zu finden.
Findet man einen Job, den man erledigen möchte, wäre eine „dorthin Navigation“ super.
Und es gibt sogar diese Funktion!
Sie versteckt sich jedoch hinter einem unscheinbaren Icon oben rechts in der Ecke, der erfahrungsgemäß für andere Zwecke benutzt wird.
Bis man auf den Gedanken gekommen ist, diesen auszuprobieren, vergeht so mancher Auftrag.
Bis dahin gab ich händisch die Adresse im Navi ein. Nicht gerade schlau.

Mobil First? – Wohl nicht!


Schaut man sich die App genauer an, stellt man fest, dass man erst die Webseite zu dem Dienst gebaut und erst dann die App entwickelt hat.
Deswegen greift man wohl auf die Inhalte von der Webseite und lässt sie, wie in einem Browser, anzeigen.
Störend ist dabei, dass die Inhalte nicht responsive sind, was zu Folge hat, dass man gezwungen ist hin und her zu scrollen.
Wieder mal.
Keine Bedienung die man von nativen, also für das Smartphone entwickelten Apps kennt.

Im Allgemeinen muss diese App noch einiges an benutzerfreundlichen Überarbeitung über sich ergehen lassen, bis sie Spaß macht.
Funktionieren tut sie jedoch. Und wenn man sich mit den Eigenheiten angefreundet hat, sogar ganz gut.

Gamification / Spaß an der App


Wie oben beschrieben macht die Bedienung der App wenig Spaß.

Aber auch der psychologische Aspekt, dass die Arbeit spielerisch erledigt mehr Spaß macht, werden von dem Anbieter vollkommen außer Acht gelassen.

Da macht es Roamler und Streetspotr deutlich besser.

Hier ist das Augenmerk definitiv auf den Verdienst und auf die Erledigung der Arbeit gelegt.

Verdienst


Und das ist im Grunde die Hauptsache. Denn für Geld macht man sich auf den Weg und nicht, um Spaß zu haben.

Der Verdienst, im Verhältnis zu den anderen Anbietern, bewegt sich im Mittelfeld.
Pro Spot konnte ich ein Durchschnittsverdienst von €3,65 ermitteln.

Mit €36,50, die ich in einem Monat bekam, ist appJobber der vorletzte der Fünf, was die Verdienstmöglichkeit angeht.

Negativ ist hier anzumerken, dass appJobber bei der Überweisung auf Dein PayPal Konto nicht die Gebühren übernimmt. So sind bei PayPal €1,04 hängen geblieben. Das machen andere aber besser!
Zum Zeitpunkt des Tests machten das andere Anbieter besser und übernahmen die Gebühren für Dich.

Die Konkurrenz ist relativ überschaubar.
Ich konnte Jobs, für die ich keine Zeit hatte, wochenlang sehen. Dem ist wohl die schlechte Usability der App geschuldet, was ein Vorteil für Dich sein kann: Weniger Konkurrenz = mehr Geld.

Fairness und Kulanz


Die Jobs sind gut beschrieben und einfach zu erledigen.
Sollte man trotzdem was falsch gemacht haben und z.B. unscharfe Fotos abgesendet haben, so bekommt man noch eine Möglichkeit diesen Fehler zu korrigieren.
Leider ist dies nur an dem heimischen PC möglich.  Im Klartext heißt es, man muss die neuen Fotos erst auf den Rechner downloaden, um sie über den Browser bei dem Anbieter hochzuladen.
Ein wenig umständlich.

Leider ist das nur über den Browser möglich. Wer eine Webseite, die nicht für das Smartphone konzipiert wurde, auf seinem Handy aufgerufen hat, weiß dass das eine Qual sein kann.
Dass das besser geht, zeigt auch hier die Konkurrenz.

Trotzdem, die Ablehnungsrate lag bei mir bei 0%, was überaus erfreulich ist!
Dass das ganz anders aussehen kann, werden wir gleich bei Roamler sehen.

Bearbeitungszeit


Die abgegebenen Jobs werden natürlich gegengeprüft. Dies kann unterschiedlich lange dauern.
Manche wurden am nächsten Tag angenommen, wohingegen andere erst nach einer Woche ihr OK bekamen.
Im Vergleich zu den anderen Anbietern ist das im Mittelfeld.

Auch was die Auszahlungszeit angeht, liegt sie mit nur sieben Tagen in Rahmen.

Fazit appJobber


appJobber nimmt bei mir den letzten Platz ein.

Die Usability der App befindet sich noch in der Entwicklung und braucht eine ordentliche Überarbeitung.
Auch wenn man die Möglichkeit erhält seine misslungenen Abgaben zu korrigieren, geschieht das umständlich über den PC Browser.

Der Verdienst ist ganz OK und die Jobs sehr einfach.

Im Großen und Ganzen ist das eine gute Ergänzung zu den anderen Anbietern.

Die Gebühren, die man bei PayPal tragen muss, sind sehr störend. Damit macht sich die wer denkt was GmbH, die als einzige Firma in diesem Test die Gebühren nicht übernimmt, unbeliebt.

Nachtrag 31.01.2019: Mittlerweile fallen auch bei anderen Anbieter PayPal-Gebühren an. Siehe z.B. Roamler. Trotzdem ist das ärgerlich.
Wer das nicht möchte, sollte auf die konventionelle Konto-Überweisung umsteigen.

PS: Mittlerweile haben sich die Jobangebote vermehrt, sodass die App öfters zum Einsatz kommt. Damit ist bewiesen, dass es auf mehr ankommt, als nur gut auszusehen.

  • Verdienst:60%
  • Häufigkeit:40%
  • Fairness:100%
  • Konkurrenz:80%
  • App UX:25%
  • App UI30%
  • Bearbeitungszeit:50%
  • Auszahlungszeit:80%
  • Spaß:30%

Besser →

Besonderheiten

Top Auszahlgeschwindigkeit.
Top Fairness.

[speaker-voice name="de-DE-Standard-A"]BeMyEye[/speaker-voice]

Die Anmeldung gestaltet sich denkbar einfach: Alles was man benötigt, sind eine E-Mail-Adresse und ein PayPal Konto.

Weiter Angaben, die benötigt werden, sind Dein Geburtsdatum und Deine Adresse.

Nach der erfolgreichen Registrierung bekommst Du den Zugang, zu den Aufträgen in Deiner Nähe aufgelistet.

Damit man sich zurechtfindet, bekommt man die erste Mission, die komfortabel zuhause erledigt werden kann, zugeteilt. Dort wirst Du einige Fragen beantworten und ein, zwei Fotos machen.
Für die Mühe werden Dir 20 Cent gutgeschrieben. Und damit hebt sich der Anbieter von der Konkurrenz ab. Denn hier wird ausnahmslos jeder angenommene Auftrag vergütet!
Dass das eine absolute Ausnahme ist, werden wir noch sehen.

Bedienfreundlichkeit

Die App an sich ist überschaubar und relativ leicht zu bedienen.
Relativ, da es von Dir abhängt, wie gut Du mit dem Smartphone zurechtkommst.
Ich konnte hier keine logischen Fehler oder Eigenarten entdecken.
Alles ist intuitiv bedienbar, sodass man sich schnell zurechtfindet.

Ein Augenschmaus ist sie jedoch nicht.
Das Design ist nicht gerade up to date und hängt ein paar Jahre hinter der heutigen Designe-Entwicklung zurück.
Das soll jedoch nicht stören, da es schließlich auf andere Dinge ankommt: Performanz und Deine Verdienstmöglichkeit!

Die Aufträge kann man sich sowohl als Liste wie auch auf einer Karte anzeigen lassen. Beide Ansichten haben ihre Vor- und Nachteile.
Wo die Liste Dir alle Möglichkeiten konzentrisch um Dein Standort anzeigt, siehst Du auf der Karte nur ein Ausschnitt der Dir am nächst liegenden Spots.
Und auch hier hat die App eine Besonderheit.
Wo andere Anbieter die Entfernung auf z.B. 25km beschränken, zeigt Dir BeMyEye alle Möglichkeiten an.
Ob das sinnig ist, muss jeder für sich entscheiden. Ist man in weiten Umkreis unterwegs, kann es die Planung erleichtern.
Im Gegensatz zu der Liste kannst Du mit der Karte Deine Planung besser ordnen und Dir z.B. eine Strecke, die Du abfahren möchtest, anschauen.

Vorschau


Hast Du Dich für den ersten Auftrag entschieden, so kannst Du ihn Dir anzeigen lassen.
Sehr gelungen finde ich die sofortige Anzeige der Strecke von Deinem aktuellen Standort bis zum Standort des Spots.
Natürlich kannst Du die Daten sofort an das Navi senden und Dich vom Google bzw. Siri zum Ziel navigieren lassen.

Sehr angenehm ist es auch, dass man sich den kompletten Auftrag mit allen Zwischenschritten durchlesen kann. Und das vor der Annahme! Dass macht leider nicht jeder Anbieter so.
Der Vorteil dabei ist, dass Du nicht erst im Ladenlokal alles lesen musst. Umso schneller Du mit der Aufgabe fertig bist, desto schneller kannst Du die nächste Aufgabe übernehmen und, was noch wichtiger ist, das Risiko vom Personal angesprochen zu werden, sinkt eklatant.

Einmal hin – Alles drin


Schön ist auch, dass wenn mehrere Jobs an einem Standort liegen, Du Dich nur einmal einchecken musst.
Normalerweise wird von einem verlangt, dass man ein Foto von außen macht.
Damit erbringt man den Beweis, dass man sich tatsächlich vor Ort befindet.
Der Nachteil dabei ist, dass man für jeden Job nach draußen laufen muss, um ein Foto zu machen.
Das erweckt kein Vertrauen bei den Mitarbeitern.
Daher ist die Lösung von BeMyEye richtig gut.
Einmal eine Job-Reihe angenommen, wird man einfach von einem Auftrag in den anderen geleitet.

Unnötige Begrenzung


Weniger schön ist es, dass wenn man nur zwei Jobs gleichzeitig reservieren kann.
Und das auch nur, wenn man den Level 3 erreicht hat.

Angenommen man will mehrere Spots nacheinander bearbeiten, ist man gezwungen sie abzusenden. Nur dann gilt der Job als abgeschlossen und man kann einen nächsten in Angriff nehmen. Das ist insofern blöd, dass man eine dicke Mobil-Flatrate braucht.
Fatal ist es, wenn man gerade im Funkloch steckt und nichts hochladen kann.
So sucht man erst mal Netz, um 65MB hochzuladen.
Das kann dauern.

Klüger macht das Streetspotr.
Dort wird ein Spot abgeschlossen und kann später über WLAN hochgeladen werden.
Man wird dort sogar drauf aufmerksam gemacht, dass es besser wäre es so zu tun.

Nun, wer keine Flatrate hat, muss wohl oder übel auf öffentliche Hotspots zugreifen.
Im Entwicklungsland Deutschland kann dies zu einer richtigen Geocaching-Tour ausarten.

Gamification / Spaß an der App


Hast Du den Auftrag angenommen, hast Du eine bestimmte Zeit es abzuschließen.
Umso höher Dein Level, desto länger kannst Du Dir Zeit lassen.

Der Level erhöht sich, wie nicht anders erwartet, mit der steigenden Zahl der erledigten Aufträge.
Zusätzlich bekommt man mit jedem Level weitere Annehmlichkeiten, wir z.B. mehrere Aufträge gleichzeitig reservieren.
Das kann bei großer Konkurrenz schon mal vom Vorteil sein.

Verdienst


Der Verdienst, im Verhältnis zu den anderen Anbietern, bewegt sich im Mittelfeld.
Pro Spot konnte ich ein Durchschnittsverdienst von €3,69 ermitteln.

Die Häufigkeit der Spots ist unterschiedlich.
Wo es teilweise bei mehreren tausend Euro im Umkreis von 10km liegen kann, kommt es auch vor, dass es über einen längeren Zeitraum nur wenige Euro zu verdienen gibt.

Mit €51,60, ist BeMyEye der Letzte der Fünf, was die Verdienstmöglichkeit angeht.

Die Konkurrenz ist relativ überschaubar, sodass man nicht unbedingt fürchten muss, dass ein lukrativer Auftrag einem vor der Nase weggeschnappt wird.
Das hängt natürlich immer stark von dem Gebiet ab, in dem Du Dich befindest.
In der Weltmetropole Ruhpott, ist sie nicht besonders stark ausgeprägt, sodass ich noch Tage nach der Veröffentlichung die Aufträge annehmen konnte.

 

Verdienst schlecht planbar


Was mir weniger gut gefällt, ist, dass man bei den meisten Jobs eine „bis zu“ Verdienstmöglichkeit hat.

So hängt der tatsächliche Verdienst von den Gegebenheiten vor Ort ab. Ist z.B. der Auftrag mit „bis zu 51€“ ausgeschrieben und die Aufgabe besteht darin, zehn Kaffeeautomaten zu finden, erhält man nur ein Bruchteil von dem ausgeschriebenen Betrag, wenn sich nur ein bzw. überhaupt kein Automat vor Ort befindet.

So kann man sein Streifzug schlecht planen und man weiß nicht, mit welchem Betrag man am Ende des Tages rechnen kann.

Fairness und Kulanz


Die Aufträge sind fair, sodass man nicht übermäßig viel leisten muss und der Spot schnell abgeschlossen werden kann.
Jeder eingereichte Auftrag wird nochmal gegengeprüft. Das ist selbstredend, da man sonst Fakes absenden könnte, mit dem der Auftragsanbieter nichts anfangen könnte. Dabei werden Deine Angaben mit den Beweis-Bildern verglichen und bei falschen Angaben, abgelehnt.
BeMyEye ist in dem Punkt jedoch sehr kulant. Die Ablehnungsrate lag bei mir bei 0%.

Bearbeitungszeit


Die abgegebenen Jobs werden natürlich gegengeprüft. Dies kann unterschiedlich lange dauern.
Manche wurden am nächsten Tag angenommen, wohingegen andere erst nach einer Woche ihr OK bekamen.
Im Vergleich zu den anderen Anbietern ist das im Mittelfeld.

Auch was die Auszahlungszeit angeht, liegt sie mit nur sieben Tagen in Rahmen.

Bearbeitungszeit


Die Bearbeitungszeit für die Prüfung ist relativ kurz. In wenigen Tagen sind die Spots gegengeprüft und ggf. angenommen.

Auch die Bearbeitungszeit für die Auszahlung ist relativ kurz. Wenige Tage nach der Anforderung der Auszahlung, wird Dir der erarbeitete Betrag auf Deinem Paypal Konto gutgeschrieben. Mittlerweile hat ByMyEye nachgezogen und wie Roamler die Auszahlung derart beschleunigt, dass sie quasi in derselben Sekunde durchgeführt wird, in der Du sie beantragst.

Die Auszahlungsgrenze liegt hier bei 5€.

Bei der Bearbeitungszeit liegt BeMyEye im Mittelfeld ganz oben.

Fazit BeMyEye


Der Dienst des englischen Unternehmens ist sehr gut.

Das Bedienen der App ist sehr intuitiv und geh leicht von der Hand.

Die Aufträge sind relativ einfach und werden fair bezahlt.

Die Verdienstmöglichkeiten variieren sehr stark und man kann nur bedingt mit den angegebenen Summen rechnen.

Im Großen und Ganzen liegt der Dienst im Mittelfeld.

  • Verdienst:80%
  • Häufigkeit:50%
  • Fairness:55%
  • Konkurrenz:55%
  • App UX:60%
  • App UI45%
  • Bearbeitungszeit:50%
  • Auszahlungszeit:100%
  • Spaß:30%

Besser →

Besonderheiten

Top Auszahlgeschwindigkeit.

[speaker-voice name="de-DE-Standard-A"]Roamler[/speaker-voice]

Die Anmeldung ist, wie erwartet, sehr einfach. Name und Email-Adresse reichen aus, um sich anzumelden.
Um sich die Aufträge auszahlen zu lassen, benötigt man ein Paypal Konto.

Verwirrenderweise gibt Roamler auf ihrer FAQ Seite an, dass ein PayPal Konto zwingend notwendig ist. In der App kann man bei der Auszahlung jedoch auch sein Bank-Konto mit der IBAN eingeben.
Anscheinend haben sie noch nicht geschafft, ihre Angaben überall auf den gleichen Stand (11.04.2018) zu bringen.

Für die Freischaltung der bezahlten Aufträge muss man mehrere Lektionen/Tests durchlaufen.
Diese werden zwar nicht bezahlt, man kassiert jedoch Punkte, die einem zum höheren Level verhelfen.
Umso höher Dein Level, desto mehr Möglichkeiten hast Du.
Somit heißt es erstmal: Zeig, dass Du es schaffst auf Level 2 zu kommen, um bezahlte Aufträge übernehmen zu dürfen.

Bedienfreundlichkeit


Auf den ersten Blick sieht man, dass sich die Betreiber viele Gedanken über die Bedienfreundlichkeit gemacht haben, die bekannterweise bei der Optik anfängt.
Klar, ein Unternehmen, das in 14 Ländern vertreten ist, kann sich ja auch keine minderwertige Software leisten, bzw. wird mit einem schlechten Workflow nicht derart erfolgreich.
Du kannst also eine durchgestylte App erwarten, die den neusten Usability-Standards entspricht und Spaß verspricht.

Nach der erfolgreichen Registrierung bekommst Du die Möglichkeit Dich mit der Arbeitsweise, die von Dir erwartet wird, vertraut zu machen.
Diese wird, wie schon oben erwähnt, in Form von mehreren Lektionen angeboten, die Dich an die Hand nehmen und Dir verschiedene Fachbegriffe erklären und Dir zeigen, wie Du die Aufträge erfolgreich abschließt.

Die App ist so aufgebaut, dass man auf der ersten Seite die Übersicht über die verfügbaren Aufträge bekommt.
Dabei stehen mehrere Tabs zur Verfügung, in denen die Aufträge, die nur für die Erfahrungssammeln benötigt werden, von den bezahlten Aufträgen getrennt werden.

Diese Aufteilung lockert das Erscheinungsbild auf und sorgt für einfache Übersicht.
Unten befinden sich die Icons, die zu den vier Bereichen: Aufträge, Aktivität, Profil und Nachrichten, führen.

Die Aufteilung ist sehr übersichtlich und dadurch sehr intuitiv.

Gamification / Spaß an der App


Nach dem schnellen Erreichen von Level 2 geht es also los.

So versucht Roamler, schon vom Anfang an, Deinen Ehrgeiz zu wecken, Dich zum Punktesammeln zu bewegen und Dich mit anderen „Roamlern“ messen zu lassen.
Denn umso schneller Du den dritten Level erreichst, desto früher kannst Du von weiteren Annehmlichkeiten profitieren. Und diese sind einzigartig!

Ab den Level 3 bekommst Du z.B. die Möglichkeit Freunde einzuladen.
Wo andere Unternehmen die Empfehlung sofort vergüten, geht Roamler hier einen anderen Weg.
Anscheinend wird in manchen Gebieten die Anzahl der Mitglieder beschränkt. Würde auch Sinn machen, sonst wären sie unter Umständen überlaufen und die offenen Aufträge schnell weg.
Dadurch wird ein natürliches Gleichgewicht zwischen der Beute, bzw. den Aufträgen und den Jägern, also den Clickworkern geschaffen.
Und um das besonders schmackhaft zu machen, bekommst Du nicht nur Geld für eine erfolgreiche Empfehlung gutgeschrieben, sondern wirst mit 2% an den erfolgreichen Aufträgen beteiligt!

Bei Level 4 bekommst Du zwei weitere Einladungen freigeschaltet. Kannst also über diesen „Pyramiden-Prinzip“ Geld verdienen ohne vor die Tür gehen zu müssen. Wie gesagt, ist dieses Konzept einzigartig.

Wie Du schon im Level 3 mehr als einen „Invites“ bzw. Einladung bekommst, liest Du weiter unten in Tipps und Tricks.

Verdienst


Der Verdienst pro Spot ist durchschnittlich bis schlechter. Die Aufträge werden oft mit 2-3 Euro ausgeschrieben und bei mangelnder Nachfrage schrittweise erhöht.
So kann es vorkommen, dass der gleiche Job am Anfang 2 Euro einbringt und nach zwei Wochen schon 8 Euro in die Kasse spült.
Somit rangiert Roamler, mit durchschnittlich €3,51 pro Spot, auf dem letzten Platz.

Doch diese Tatsache alleine ist nicht ausschlaggebend, ob der Anbieter attraktiv ist oder nicht.
Denn obwohl er hier, in der Kategorie Durchschnittverdienst, den letzten Platz schmückt, kann er sich bei der Verdienstmöglichkeit sehen lassen.
Mit €126,50 ist Roamler der zweitattraktivste Teilnehmer dieser kleinen Competition.

Da Roamler die Registrierung beschränkt und in manchen Gebieten nur auf Einladung Clickworker reinlässt, zeigt, dass die Konkurrenz groß ist.
Auch wenn ich mich in der Weltmetropole Ruhrpott auch ohne Einladung registrieren durfte, sehe ich wie schnell die interessanten Aufträge verschwinden.
Also muss man sich sputen, um an die attraktiven Jobs zu kommen.

Fairness und Kulanz


Tja. Dieser Punkt ist recht prekär. Insgesamt habe ich 45 Spots für Roamler bearbeitet. Davon wurden 9 abgelehnt.
Das sind 20% und, in Vergleich zu den vier anderen, mit Abstand die meisten.

Man könnte jetzt meinen, dass ich mir zu wenig Mühe gegeben oder schlampig gearbeitet habe; und sicherlich war es bei manchen Aufträgen so. Doch 20% Ausschuss? Das ist überproportional.

Fairnesshalber sei an dieser Stelle geschrieben, dass sich manche Kontroller sehr kulant gezeigt haben. Zum Beispiel übersah ich bei Zahnpasta-Check-Jobs so manches Produkt.
Vor allem wenn sich die Verpackungen ähnelten oder neu designt waren, gingen sie in der riesen Auswahl unter. Trotzdem nahmen sie den Auftrag an und schrieben mir den Betrag gut.
Andere wiederum wurden zurückgewiesen. Und hier ist es besonders ärgerlich, denn man bekommt keine Möglichkeit den Fehler zu korrigieren. Man ist gezwungen den kompletten Auftrag nochmal zu machen!
An die Spitze trieben sie es, als ein Auftrag abgewiesen wurde, der mich über eine halbe Stunde Bearbeitungszeit gekostet hat.
Dabei habe ich 47 Fotos machen und etliche Meter laufen müssen. Und die Begründung für die Anlehnung hätte banaler nicht sein können.
Leider hat sich noch keiner auf meine Beschwerde gemeldet. Ich bin gespannt, ob sie es überhaupt noch tun.
Mittlerweile habe ich eine, auch wenn eine unerfreuliche, Antwort bekommen.
Obwohl ich auch dieser widersprochen habe, ein Nein bleibt ein Nein.

Aber auch so scheint eine qualitative Diskrepanz zwischen den einzelnen Mitarbeitern zu geben.
Wo der eine verständnisvoll und freundlich ist, ist der andere patzig und kurz angebunden.
Wenn ich eine Verständnisfrage habe, erwarte ich mehr als „beim nächsten Mal besser den Check durchlesen“ als Antwort.

Bearbeitungszeit


Roamler gibt in seinen FAQs an, dass die Aufträge in der Zeit von 9 – 20 Uhr innerhalb von 4 Stunden bearbeitet werden.

Dass das nicht stimmt, musste ich in der letzten Zeit öfters feststellen. Manche Jobs wurden innerhalb eines Tages bearbeitet, andere wiederum haderten 11 Tage auf die Überprüfung.

Das hat einen bitteren Nachgeschmack, da man somit erst sehr viel später erfährt, was man falsch gemacht hat und nicht mehr in der Lage ist, beim nächsten Auftrag aus dieser Serie diese Fehler zu vermeiden.

Die Bearbeitung der Auszahlung ist hingegen phänomenal!
Wird die Auszahlung beantragt und soll das Geld auf ein PayPal Konto überwiesen werden, ist das praktisch im gleichen Moment gutgeschrieben.

Das ist einzigartig und damit hebt sich Roamler von der Konkurrenz ab. Damit ist es mittlerweile eins von zwei Unternehmen, die die Auszahlung derart schnell abwickeln und sich somit von der restlichen Konkurrenz abheben.
Bei der kann es schon mal 30 Tage dauern, bis man sich für das verdiente Geld, was leisten kann.

Update: 9.11.2018: Roamler erhebt mittlerweile PayPal Gebühren und animiert seine User auf die konventionelle SEPA Überweisung umzusteigen.

Fazit Roamler


Die direkte Ablehnung des Spots ist besonders ärgerlich.
Dass das nicht nur mir so geht, konnte ich in einem Thread von 2016 lesen.

Anscheinend gehört das zur Firmenpolitik und wird nicht geändert.

Dass es anders geht, beweist sowohl Streetspotr wie auch appJobber, die eine zeitlich begrenzte Nachbesserung erlauben.

Auch bei der Überprüfung der abgegebenen Jobs hinkt Roamler den angestrebten Firmenstandards hinterher.
So wie ich das lesen konnte, waren die angegebenen 4 Stunden Standard.
Anscheinend kann zurzeit die anfallende Masse an Arbeit nicht abgearbeitet werden. Womöglich ein Personal-Mangel-Problem?

Der Grund, aus den man von Spot zu Spot zieht (Geld), wird einem hingegen unglaublich schnell gutgeschrieben.
Das, mit der hohen Anzahl an Spots, gepaart mit einer gut durchdachten App, machen die beiden negativen Aspekte dieses Anbieters wieder erträglicher.

Roamler besitzt sowohl ausgezeichnete wie auch schlechte Eigenschaften.

Im Durchschnitt ein interessanter Partner und auf meinem iPhone weiterhin vertreten.

  • Verdienst:45%
  • Häufigkeit:80%
  • Fairness:20%
  • Konkurrenz:30%
  • App UX:100%
  • App UI100%
  • Bearbeitungszeit:45%
  • Auszahlungszeit:100%
  • Spaß:65%

Besser →

Besonderheiten

Top Bedienerfreundlichkeit
Top Auszahlgeschwindigkeit.

Update: 9.10.2018: Roamler erhebt mittlerweile PayPal Gebühren

[speaker-voice name="de-DE-Standard-A"]Das Ergebnis[/speaker-voice]

Du siehst also, dass es weder einen klaren Sieger, noch einen Verlierer gibt.

Jeder der Anbieter hat seine Stärken und Schwächen, die zeitlich variieren.
Denn es hängt immer von mehreren Faktoren ab, ob Du lukrative Spots abarbeiten kannst.

Außerdem kann ich, nach dem ausgiebigen Test, die Attitüde „Arbeite wann, wo und wie viel Du willst“, die so mancher Anbieter als ihren Slogan benutzen, nicht bestätigen.

Klar, ist das kein Angestelltenjob, wo Du überwiegend fremdbestimmt bist.
Die Freiheit die Aufträge wann, wo und vor allem wie zu erledigen, hat man jedoch nur begrenzt!

Für mich haben sie alle gewichtigen Vorteile, die mich dazu bewegen weiter mit ihnen zusammen zu arbeiten.
Ihre Schwächen versuche ich zu umschiffen und wie ein guter Seemann störrisch zu nehmen.

Doch Du musst es für Dich entscheiden, welche der Eigenschaften für Dich gewichtiger sind.

Ob Verdiensthöhe, einfache Handhabung oder Schwierigkeitsgrad, Du entscheidest, wohin die Reise gehen soll.

Ganz gleich, wie Du es auf den ersten Blick siehst, einen Riesen Vorteil hat das Ganze:
Als Clickworker, der neben seinem Hamsterrad eigenständig tätig ist, kannst Du immer wieder im sicheren Hafen der Festanstellung anlegen.

Diese Doppelbeschäftigung kann anstrengend sein, bringt jedoch die ersten Erfahrungen mit der Selbständigkeit mit.

Dadurch kannst Du Deine Nase in das stürmische Wetter halten, ohne gleich Schiffbruch riskieren zu müssen.

Finde also heraus, ob Du Seemannsbeine hast und für die selbständige Arbeit gemacht bis!

Tod und die Steuer

Und in diesem Sinne, ob Flaschen sammeln oder Kleinjobs abarbeiten, eine selbständige Arbeit muss auch versteuert werden!

Den egal ob Du das als Gewerbetreibender oder als Privatmann nach dem §22 des Einkommensteuergesetzes versteuerst, versteuern musst Du es!

Es sei dem, der Betrag liegt unter 400 Euro im Jahr.

Aber dazu lässt Du Dich am besten von Deinem Steuerberater aufklären. Oder liest es hier nach.

Tabellarische Auswertung

Damit Du einen besseren Überblick über die Stärken und die Schwächen des jeweiligen Anbieters hast, habe ich die fünf in einer Tabelle gegenüber gestellt.

Dabei ist bei dem Punkt „Konkurenz“ zu beachten, dass umso kleiner der Balken, desto schlechter für Dich, da Dir die Jobs schneller vor der Nase weggeschnappt werden.

Die ganz schlechten Ergebnisse sind Rot markiert, wohingegen die besten Grün tragen.

appJobber

  • Verdienst:60%
  • Häufigkeit:40%
  • Fairness:100%
  • Konkurrenz:80%
  • App UX:25%
  • App UI30%
  • Bearbeitungszeit:50%
  • Auszahlungszeit:80%
  • Spaß:30%

Besser →

BeMyEye

  • Verdienst:80%
  • Häufigkeit:50%
  • Fairness:55%
  • Konkurrenz:55%
  • App UX:60%
  • App UI45%
  • Bearbeitungszeit:50%
  • Auszahlungszeit:100%
  • Spaß:30%

Besser →

Roamler

  • Verdienst:45%
  • Häufigkeit:80%
  • Fairness:20%
  • Konkurrenz:30%
  • App UX:100%
  • App UI100%
  • Bearbeitungszeit:45%
  • Auszahlungszeit:100%
  • Spaß:65%

Besser →

ShopScout

  • Verdienst:100%
  • Häufigkeit:65%
  • Fairness:90%
  • Konkurrenz:60%
  • App UX:10%
  • App UI30%
  • Bearbeitungszeit:60%
  • Auszahlungszeit:85%
  • Spaß:10%

Besser →

Streetspotr

  • Verdienst:80%
  • Häufigkeit:65%
  • Fairness:90%
  • Konkurrenz:20%
  • App UX:100%
  • App UI90%
  • Bearbeitungszeit:80%
  • Auszahlungszeit:10%
  • Spaß:100%

Besser →

Tipps & Tricks

Wie schon oben versprochen, habe ich hier ein paar Tricks für Dich, wie Du schneller die Aufgaben abschließt und einfacher an Dein Geld kommst.

Tipp zum Schluss!

Bei der Abarbeitung verbrennst Du nicht nur Kalorien, Dein Handy braucht auch übermäßig viel Strom.

Kein Wunder, die ganzen Fotos, die Du machen musst!

Nimm also nicht nur ein paar Müsliriegel und Wasser mit dir, sondern auch noch eine Powerbank für dein Handy mit.

Es gibt nichts Frustrierendes, als wenn Dir mittendrin die Power ausgeht! Vorallem als Clickworker!

Roamler Trick

Wenn Du den Abschnitt über Roamler nicht nur überflogen hast, weißt Du, dass Du bei einer Empfehlung 2% der Einnahmen des Clickworkers bei Dir gutgeschrieben bekommst.
Hier imitiert Roamler die Anzahl der möglichen Empfehlungen.
Erst wenn Du das dritte Lever erreichst, darfst Du überhaupt einen invite senden, bzw. einen Freund einladen.
Die Zahl steigt auf zwei, sobald Du Level 4 erreichst.

Dies lässt sich leicht umgehen.

Alles was Du machen musst, ist die Erfahrungsaufgabe „Roamler Freundschaften“ abschließen.
Dort musst Du zwei Fragen beantworten, um eine weitere Einladung freigeschaltet zu bekommen.
Ob das ein Bug oder ein Feature ist, kann ich nicht sagen. Zurzeit (April 2018) ist es jedoch möglich, schon vor dem Erreichen des vierten Levels mehr invites aussenden zu können.

Davon kannst Du profitieren, indem Du sie strategisch Versendes.
Damit meine ich, dass Du Dir nicht selber Konkurrenz aufbauen solltest und Deine Freunde in gleicher Stadt/Gebiet einladest.

Klar, schließlich willst Du selber von den Spots profitieren und sie nicht an Konkurrenz verlieren.
Also überlege genau wem Du Deine begrenzte Einladung senden möchtest.

Der Trick mit der Auszahlung

Roamler ist unschlagbar, was das Auszahlen angeht.
Lässt man den angehäuften Betrag auf das Paypal Konto gutschreiben, geschieht das quasi in Echtzeit.
Vorausgesetzt man kommt nicht über 50 Euro.
Denn ab diesen Betrag prüft Roamler erstmal, ob er überwiesen werden kann, was die Auszahlung verzögert.

Hat man weniger als 20 Euro angesammelt, sollte man noch mit der Auszahlung warten, da sonst 2% PayPal Gebühren abgezogen werden.
So schau immer, dass Du Dir das Geld zwischen €20 und €50 auszahlen lässt.

ShopScout Trick

Die App von ShopScout ist nicht besonders User-Freundlich.
Viele Arbeitsvorgänge sind nicht optimal gelöst, sodass man oft aus dem Workflow rausgerissen wird, bzw. gar nicht erst rein kommt.

Wie Du es trotzdem schaffst, ein bisschen mehr aus der App rauszuholen, verrate ich Dir in den nächsten Zeilen.

Manche Jobs liegen nah beieinander, wenn nicht sogar am selben Ort.
Leider bietet ShopScout keine Reservierungs-Option an.

Damit Du trotzdem die Spots reservieren kannst um sie in einem Zug abzuarbeiten, musst Du Dich erst für einen entschließen.
Damit bist Du erstmal in der Abarbeitung „gefangen“.
Denn, um einen anderen Job anzunehmen, musst Du entweder diesen abschließen, oder ihn abbrechen.

Um trotzdem mehrere Aufgaben zu reservieren, schließt Du die App, gleich nach dem Du den ersten Job angenommen hast.
Dadurch landet der Auftrag in „Meine Aufträge“ und Du kannst einen Weiteren für Dich reservieren.
Danach hast Du immer zwei Stunden Zeit, um sie abzuschicken.
Ja ABSCHICKEN.
Nicht nur abschließen!

Dieses Vorgehen erleichtert Dir in zweierlei das Leben:
Zum einen hast Du Dir mehrere Jobs gesichert. Zum anderen gehst Du das Problem mit dem schlechten Internet vor Ort um. Denn ohne Zugang zum Server kannst Du keine Jobs aufrufen. So jedoch hast Du sie schon auf Deinem Handy.

Quellennachweiß

1. appJobber

2. BeMyEye

3. Roamler

4. ShopScout

5. Streetspotr

6. Zufriedenheit mit Roamler – Thread im Forum von 2016.

7. Einkommensteuergesetz (EStG) § 22 Arten der sonstigen Einkünfte

Bilder: Pexels.com
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3 Kommentare

Mike 4. Juni 2020 - 12:41

Ich habe bei appJobber gravierende Mängel festgestellt und möchte nur erwähnen das diese Nielsen-Digital ins Boot geholt haben. Nur ist es kaum möglich die als Androide-Nutzer wirklich zu bestätigen. Mir ist es zumindest nicht gelungen die 2x 10 € abzuholen ! Beide Unternehmen wurden von mir angeschrieben ! Ich habe appJobber aufgefordert mir die entgangene Zeit zu entschädigen. Das Ergebnis bleibt abzuwarten !

Antwort
Sebastian 7. Juni 2020 - 14:35

Hallo Mike!
Hast Du inzwischen eine Antwort von appJobber erhalten?
Ich kann mir gut vorstellen, dass sie nicht nur mich brennend interessiert!
Auf jeden Fall Danke, dass Du mit uns Deine Erfahrung teilst!
Beste Grüße
Sebastian

Antwort
MIke 8. Juni 2020 - 9:04

Ja…ich habe Antwort erhalten. Mit einem neuen Link zur Aktivierung, da angeblich der alte nicht funktioniert hat. Typisch Nielsen ! Bei Appjobber kann man übrigens nur noch ganz wenig verdienen. Die App ist ein einziges Chaos und über die Website sind Jobs überhaupt nicht mehr zu sehen. Vielleicht sollte man mal von Zeit zu Zeit die einzelnen Dinge überprüfen !

Antwort

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