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Sind die schönsten Dinge wirklich kostenlos?

Von Sebastian

Ein Spruch…

Ein Spruch, den so viele kennen. Aber ist das wirklich so?

Sicherlich ist ein Spaziergang am Strand mit der Frau deines Lebens in diesem Augenblick kostenlos.

Doch wie kommst du dorthin? Vorausgesetzt du genießt nicht das Privileg, einen Steinwurf vom Strand entfernt zu wohnen.

Und hast du auch Zeit dafür oder bist du gezwungen in Schichtwechsel zu arbeiten und dein Leben so zu Takten, dass am Ende des Monats nicht unbedingt Fasten angesagt ist?

Alles versteckt sich

Die Kosten für die schönsten Dinge auf dieser Welt sind für uns nicht sofort ersichtlich.
Sie verstecken sich vor uns.
Denn keiner steht da mit einer Spendendose und bittet Dich dafür zur Kasse.

Und trotzdem kannst Du nicht die frische Luft in den Bergen genießen, wenn Du in Deinem LKW auf der Autobahnraststätte übernachten musst.

Es ist Dein Job, der Dir die kostenlosen Dinge ermöglicht.
Wer gezwungen ist Zeit gegen Geld zu tauschen, wird sie nicht auskosten können, bis er mal wieder seinen Urlaub nehmen kann.

Keine Zeit zum Genießen

Aber mal ganz ehrlich. Kannst Du Deinen Urlaub wirklich genießen? Die 24 Tage im Jahr, die Dir der Gesetzgeber zusagt?

Ist es nicht eher so, dass Du in den ersten Tagen noch voll im Arbeitsstress steckst, bevor Du endlich entspannen kannst?
Und kaum bist Du bereit ihn zu genießen, ist er schon wieder vorbei.

Und dann geht es wieder los.
Aufstehen, Schicht durchhalten und nach Hause schlafen gehen.

Ja, es ist ein wenig überspitzt, aber wie viele haben genau diesen Rhythmus in sich?
Das Lied unseres Lebens.
Wie viele von uns tanzen zu diesem gleichmäßigen Metrum eines Techno, obwohl wir mit einem Tango zufriedener wären? Diesem feurigen, leidenschaftlichen Tanz, dass das Leben in unseren Adern zum Pulsieren bringt?

Schluss mit Ausreden

Dies ist jedoch erst möglich, wenn wir uns von den Zwängen befreien, die uns das Bankkonto und die laufenden Rechnungen auferlegen.

Aus dem bekannten und verhassten Hamsterrad ausbrechen.

Doch dazu müssen wir erst den Mut finden und die Menschen in unserer Umgebung davon überzeugen diese Mammutaufgabe mit uns zu stemmen.

Denn sind wir ganz ehrlich zu uns selbst, haben wir nicht wirklich Lust uns zu verändern.

Bis jetzt ging doch alles. Wieso soll man was ändern?

„Never Change a running system!“

Das sind dann die Ausreden.
Und wenn wir schon für uns selbst Vorwände suchen, um nichts ändern zu müssen, werden wir die Bedenken der Anderen als eine willkommene Ausrede annehmen, um nichts verändern zu müssen.

Dein Schweinehund und seine Komplizen

Damit es nicht so bleibt, müssen wir den ersten Schritt machen.
Und dieser findet bei uns im Kopf statt.

Erst wenn wir diesen wirklich gemacht haben, haben wir eine Chance gegen die Unwegsamkeiten da draußen zu bestehen.
Gegen all die Freunde, die nur unser Bestes wollen.
Gegen all die Vertrauten, die uns unverändert haben wollen.
Gemeinsam im Mittelmaß verharren und sich die Lüge vorbeten, dass die schönsten Dinge eigentlich kostenlos sind.

Denn sie sind es nicht!
Wir bezahlen immer!
Mit unserer Zeit.
Mit unserem Verzicht.
Mit unserer Zukunft!

Um die vermeintlich kostenlosen Dinge genießen zu dürfen, müssen wir uns befreien.
Erst im Kopf.
Dann finanziell.
Der Rest kommt dann von ganz alleine!

So viel zu der Behauptung: Du brauchst kein Geld, um glücklich zu sein.

So viel vom mir zu dieser Floskel.

Quellennachweiß

1. Inflation auf 1,5% gesunken.

2. Wie Renten besteuert werden

3. Rentenbeginn mit 67?

4. Rente mit 70

5. Bevölkerung 2050 in BRD

Bilder: Pexels.com

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